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Stephan Balthasar untersucht vergleichend den französischen, deutschen und englischen Schutz der informationellen Selbstbestimmung, insbesondere der Privatsphäre und des Rechts am eigenen Bild. Er arbeitet Ansätze zum Schutz von Privatgeheimnissen heraus, die bereits im Usus modernus entwickelt wurden. Ausgehend von den historischen Differenzen analysiert er, inwiefern sich die drei Rechtsordnungen heute aufeinander zubewegt haben. Dabei wird deutlich, dass inzwischen weitgehende Übereinstimmungen bestehen, gleichzeitig aber die Materie dem Richter einen erheblichen rechtspolitischen Beurteilungsspielraum gibt.
Die Arbeit wurde 2005 mit dem Kulturpreis Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der E.ON Bayern AG ausgezeichnet.
The Protection of Privacy in Civil Law. An Historical-Comparative Stundy of German, French and English Law from Ius Commune until Today. Stephan Balthasar analyzes the protection of privacy in England, France and Germany. His dissertation contains a detailed summary in French. Stephan Balthasar:TT/10.11.2006 ---) Literaturübersichten
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