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Das "Zweite Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften" hat das Recht der unerlaubten Handlungen und das Schadensrecht grundlegend reformiert, ebenso das Straßenverkehrsgesetz. Schon vor In-Kraft-Treten zum 1.8.2002 hat eine überaus intensive literarische Diskussion eingesetzt, ehe in absehbarer Zeit die Rechtsprechung erstmals Gelegenheit haben wird, die Normen mit Leben zu erfüllen und deren Reichweite auszuloten.
Die bereits auf dem Markt befindlichen Bücher haben unterschiedliche Schwerpunkte. Das vorliegende Buch von Prof. Huber stellt die Änderungen dar, die für die Praxis am bedeutsamsten sind:
Besonders ausführlich beschäftigt sich das Buch mit der in der täglichen Kfz-Schadensregulierung so wichtigen fiktiven Schadensabrechnung, insbesondere bei Kfz-Schäden. Diese bereitet deshalb große Schwierigkeiten, weil sich der Haftpflichtjurist mit Detailfragen des Mehrwertsteuerrechts befassen muss - einer Materie, die ihm häufig wenig vertraut ist. Zahlreiche Berechnungsbeispiele dienen hier der Veranschaulichung.
Das Buch nimmt sich besonders den Problemen bei der Schadensregulierungspraxis an. Es richtet sich daher in erster Linie an die damit befassten Anwälte und Haftpflichtversicherer sowie an die mit der Entscheidung betrauten Gerichte, darüber hinaus auch an alle, die sich mit schadensersatzrechtlichen Fragen beschäftigen.
Die bis Anfang Januar 2003 erschienene Literatur wurde vollständig berücksichtigt und kritisch gewürdigt. Eine Synopse der wichtigsten Normen rundet die Darstellung ab. Das Buch ist damit die derzeit aktuellste Monographie, die den Meinungsstand zum Anfang Januar 2003 aufzeigt und sich kritisch mit den verschiedenen Ansichten auseinandersetzt.
TT/07.02.2003 ---) Literaturübersichten
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