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Das Heilmittelwerberecht hat in den letzten Jahren im Zuge seiner Europäisierung eine rasante Entwicklung erlebt. Auch die rasanten Veränderungen im Bereich der neuen Medien werfen viele neue Fragen. Die Neuauflage stellt deshalb eine vollständige Neubearbeitung dar.
Neue Schwerpunkte der Darstellung sind die europarechtlichen Vorgaben des Heilmittelwerberechts und daraus resultierende Auslegungsprobleme wie Umsetzungsdefizite; desgleichen die durch neuere Entwicklungen in der Rechtsprechung des EuGH und der Literatur forcierte Verbraucherleitbilddiskussion sowie der Einfluss neuer Medien und Vertriebsmethoden wie Teleshopping und elektronischer Geschäftsverkehr auf das Heilmittelwerberecht, insbesondere das Gesetz über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens (HWG) (i.d.F. der Bekanntmachung vom 19.10.1994 - BGBl. I, 3068 - / 1998). Den kommentierten Paragraphen des HWG sind z.T. Vorbemerkungen und ein gegliedertes Inhaltsverzeichnis der Kommentierung beigefügt. Darüber hinaus ist der Entwurf des Gesetzes zur vergleichenden Werbung (siehe UWG, insbesondere § 2) berücksichtigt. Auch das Umfeld der einzelnen heilmittelwerberechtlichen Normen wie wettbewerbsrechtliche, arzneimittel-, lebensmittel-, kosmetik-, berufs- und strafrechtliche Vorschriften, wird in diesem Kommentar erfasst.
Einen interdisziplinären Ansatz verfolgt das Werk vor allem bei der Erläuterung des heilmittelwerberechtlichen Werbebegriffs, der Versandhandelswerbung, der Schlafmittel, Psychopharmaka und Arzneimittel zur Beeinflussung der Stimmungslage sowie bei der Erläuterung von Krankheitsphänomenen im Rahmen der §§ 1, 10 und 12 HWG.
Die Anhänge veröffentlichen u.a. folgende Bestimmungen:
Der Kommentar wendet sich an Arzneimittelhersteller, Apotheker, Verbände, Rechtsanwälte und Richter.
TT/07.03.2001
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