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Buchbesprechung

TT - BEGRIFF
Deutschland
Wettbewerbsrecht
Allgemein
Einzel- und
Sammelwerke
TRANSPATENT
TT - ZAHL
DE597
5015
552
Februar 2005

Lassen sich Gemeinwohl und Wettbewerb vereinbaren? Behindert ein gesunder Wettbewerb gemeinnütziges Handeln oder spornt er die Teilnehmer zur Verbesserung ihrer Leistungen an? Um diese Fragen kreisen die sechs Vorträge des Heidelberger Kolloquiums, die nun in einem neuen Band der Reihe C.F.Müller Wissenschaft veröffentlicht wurden.

So wird beispielsweise der Unterschied zwischen dem bedarfsorientierten Wettbewerb der Privatwirtschaft und dem an Ausgleich und Gerechtigkeit orientierten Handeln des Staates verdeutlicht, es wird gezeigt, wie Wettbewerb durch das Wettbewerbsrecht zu Gunsten des Gemeinwohls eingeschränkt werden kann, und es wird am Beispiel der Krankenversicherung der Versuch einer Verbindung von Wettbewerb und Gemeinwohl dargestellt.

Die Verfasser sind unter anderem Experten für Finanz- und Steuerrecht, öffentliches Recht, Zivil- und Wirtschaftsrecht, Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie und geben somit einen Überblick über die Sicht unterschiedlicher Fachdisziplinen auf ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema.

Inhalt

Vorwort

Prof. Dr. Paul Kirchhof
Das Wettbewerbsrecht als Teil einer folgerichtigen und widerspruchsfreien Gesamtrechtsordnung

Prof. Dr. Matthias Schmidt-Preuß
Rechtliche Rahmenbedingungen selbstregulativer Gemeinwohlwirkung

Prof. Dr. Christian Kirchner
Privates Wettbewerbsrecht und Gemeinwohlverwirklichung

Dr. Ulrich Palm
Die Berücksichtigung von Gemeinwohlbelangen im europäischen Wettbewerbsrecht

Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke
Wie lassen sich Gemeinwohl und Wettbewerb in der Krankenversicherung miteinander verbinden? - Eine nationale und europaweite Herausforderung

TT/25.02.2005   ---) Literaturübersichten


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