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Unter Ambush Marketing versteht man jedes unautorisierte Verhalten, mit dem bewusst eine Assoziation zu einem Sportereignis angestrebt wird, um davon ohne Leistung eines eigenen Beitrages zu profitieren. Ziel ist es, die dem Sportereignis entgegengebrachte Aufmerksamkeit und dessen guten Ruf auszubeuten.
Nikolaus Melwitz untersucht für den Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes umfassend, ob anhand des geltenden deutschen Rechts ein Verbot dieser Werbemethoden ausgesprochen werden muss. Er widmet sich in diesem Zusammenhang zunächst der Schutzfähigkeit von Veranstaltungsbezeichnungen als Marke oder geschäftliche Bezeichnung und geht dabei auch auf die Theorie der Eventmarke ein. Nach ausführlichen kennzeichenrechtlichen Betrachtungen widmet sich der Autor schließlich dem lauterkeitsrechtlichen Schutz gegen Rufausbeutung und wendet diesen auf das Phänomen des Ambush Marketing an.
Rechtsprechung und Literatur wurden bis Juni 2007 berücksichtigt.
Interessenten: Rechtswissenschaftler und Anwaltskanzleien (mit Schwerpunkt Sportrecht und Gewerblicher Rechtsschutz), Sportverbände; entsprechende Institute und BibliothekenTT/14.03.2008 ---) Literaturübersichten
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