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Das Recht der Medienkonzentrationskontrolle ist zweifelsohne ein politisch geprägter Rechtsbereich. Italien ist hierfür in Anbetracht der Verknüpfung von politischer und medialer Macht in der Person des Ministerpräsidenten, Silvio Berlusconi, geradezu ein Musterbeispiel.
Das vorliegende Werk deckt die Defizite des italienischen Medienkonzentrationsrechtes auf und liefert so einen wichtigen Beitrag zur rechtspolitischen Diskussion um den Umgang mit der Medienkonzentration in Europa. Die einzelnen Bereiche des Presse-, Rundfunk- und Telekommunikationsrechtes werden vor dem Hintergrund ihrer historischen Entwicklung einerseits sowie der Rechtsprechung des italienischen Verfassungsgerichtes andererseits einer umfassenden rechtswissenschaftlichen Analyse unterzogen. Dabei wird auch das Verhältnis der Medienkonzentrationskontrolle zum allgemeinen italienischen Kartellrecht durchleuchtet und geprüft, inwieweit das Kartellrecht im Sinne einer zweiten Schranke geeignet ist, Lücken in der Konzentrationskontrolle zu schließen.
TT/19.11.2004 ---) Literaturübersichten
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