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Zivilprozess und Gerichtsverfassung |
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Das Zivilprozessgesetzgebung als Rahmen für die Durchsetzung materieller Rechte gehört in jedem Land zu den wichtigsten Standardgesetzen. Aufgrund der zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen mit Japan sind die Regelungen zur gerichtlichen Zuständigkeit, zum Beweisrecht, den Rechtsmitteln oder der Anerkennung ausländischer Urteile auch für die deutsche Rechtspraxis von elementarer Bedeutung.
Unter internationalem Zivilprozessrecht versteht man im japanischen Recht die Gesamtheit der Normen, die Verfahrensfragen in Zivilrechtsfällen mit Auslandsbezug regeln.
In Auswertung eines zweijährigen Studienbesuches in Japan ist es der Autorin in ihrer Dissertation gelungen, in die Tiefe und Spezifik dieses wichtigen Rechtsgebietes einzudringen und eine umfassende Darstellung und Analyse der japanischen Zivilgesetzgebung mit Auslandsbezug und dazugehöriger Entscheidungspraxis vorzubringen. Eine spezifische japanische Entscheidungsmethodik - Jôri - wird eingehend dargestellt. Die Einbindung und Umsetzung von internationalen Verträgen zum Zivilprozessrecht durch Japan ist auch tiefgründig berücksicht worden.
Vorwort
Inhalt
1. Kapitel: Einleitung
2. Kapitel: Gerichtsbarkeit
3. Kapitel: Internationale Zuständigkeit
4. Kapitel: Gerichtsstandsvereinbarungen
5. Kapitel: Rügelose Einlassung
6. Kapitel: Arrest und einstweilige Verfügung
7. Kapitel: Beachtung ausländischer Rechtshängigkeit
8. Kapitel: Ausländer als Verfahrensbeteiligte
9. Kapitel: Zustellung
10. Kapitel: Internationales Beweis- und Beweisverfahrensrecht
11. Kapitel: Ermittlung und Anwendung ausländischen Rechts
12. Kapitel: Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen
13. Kapitel: Vollstreckbarerklärung
14. Kapitel: Zusammenfassung
Anhang
Liste zitierter Gesetze
Abkürzungen
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis
TT/11.07.2003 ---) Literaturübersichten
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