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Das Buch behandelt die Entwicklung des Erfinder- und Patentrechts in den osteuropäischen Staaten, vor allem in der Russischen Föderation. Ausgangspunkt der Darstellung ist ein Rückblick auf die frühere Rechtslage, die auf die Vergesellschaftung technischer Erfindungen abzielte. Seit 1990 setzte eine Reform ein, die die Einführung privatnütziger Patentrechtsordnungen zum Ziel hatte. Den Hintergrund der Reform bildet die Absicht der osteuropäischen Staaten, in die Weltwirtschaft integriert zu werden. Eine bedeutsame Rolle in diesem Zusammenhang spielte das Europäische Patentrecht, das in vielen Ländern als Vorbildregelung diente.
Trotz beachtlicher Zwischenerfolge ist der Reformprozeß noch nicht zu einem Ende gekommen. Dies gilt vor allem für die Mitgliedsländer der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Dort wurde jedoch mit der Eurasischen Patentkonvention ein Pendant zum Westeuropäischen Patentrecht geschaffen.
TT/29.10.1998
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