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Der Weg zur Entscheidung über eine Patentanmeldung oder ein Patent führt durch das Dickicht einer wachsenden Zahl von einzelnen Bestimmungen. Manche Vorschriften und ihre Begriffe erscheinen schwer verständlich, manche willkürlich und widersprüchlich, öffnen subjektive Interpretationsspielräume. Ungewissheiten verzögern die Urteilsbildung. Die Folgen entsprechender Unberechenbarkeit tragen vor allem Anmelder und ihre Vertreter.
Der Autor, ein Praktiker mit knapp zwei Jahrzehnten Erfahrung vorwiegend in den Generaldirektionen Prüfung/Einspruch und Beschwerde am Europäischen Patentamt, findet in sprachlich-logischen Strukturen Erklärungen für das Entstehen patentrechtlicher Probleme und damit einen Ansatz zu ihrer Lösung.
Vor diesem Hintergrund verschwinden zahlreiche echte patentrechtliche Probleme; scheinbare Probleme finden ihre Begründung. Der Abbau an Unsicherheiten macht sich als Zeitgewinn bemerkbar. Dank einem tieferen und exakteren Verständnis dessen1 was vielleicht intuitiv schon zu vermuten ist, trägt die semantische Logik zur Rationalisierung des Patentrechts bei.
TT/14.12.2002 ---) Literaturübersichten
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