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Die Gesetzesänderungen haben eine deutliche Einschränkung der früher breitgefächerten Möglichkeiten zur Verfolgung von Wettbewerbsverstößen bewirkt. Dadurch wurden nicht nur alte Probleme gelöst, sondern auch neue Zweifelsfragen aufgeworfen. Auch führen weitere unbestimmte Rechtsbegriffe dazu, daß das Richterrecht, das schon heute das Wettbewerbsrecht maßgeblich prägt, weiter an Gewicht gewinnt. Problematisch ist die Gesetzesnovelle vor allen Dingen aber deshalb, weil sie versucht, das materielle Problem der durch Richterrecht bewirkten Überregulierung in der wettbewerbsrechtlichen Beurteilung durch prozessuale Hindernisse in der Rechtsverfolgung zu lösen.
In dieser Situation kommt die Neuauflage des "Mellulis" gerade recht. In nun schon bewährter Art wird die Rechtsentwicklung nachgezeichnet, kritisch beleuchtet und für die praktische Handhabung aufbereitet. Alle mit dem Wettbewerbsrecht befaßten Berater, aber auch "Gelegenheits-Wettbewerbsrechtler" werden großen Nutzen aus der Neuauflage ziehen können.
Zur 3. Auflage:
Die 3. Auflage des Handbuchs des Wettbewerbsprozesses stellt alle Elemente des vorprozessualen, prozessualen und nachprozessualen Verhaltens dar. Ferner erläutert werden Institute wie Ausschluss- und Aufbrauchfristen, Kostenregelungen und Vollstreckung eines Titels unter besonderer Berücksichtigung der diesen Bereich stark prägenden Rechtsprechung. Das handbuch zeigt zum Verständnis notwendige Zusammenhänge auf und stellt Urteile in den richtigen Kontext. Das Verbandsklageverfahren sowie das materielle Wettbewerbsrecht sind berücksichtigt und eingearbeitet.
TT/30.03.1998/27.12.2002 ---) Literaturübersichten
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