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Die Frage, ob eine Wettbewerbshandlung unlauter ist, weil sie gegen eine Vorschrift verstößt, gehört zu den umstrittensten Problemen des Wettbewerbsrechts. Die zu § 1 UWG a.F. gebildete Fallgruppe "Vorsprung durch Rechtsbruch" ist jetzt in § 4 Nr. 11 UWG n.F. aufgegangen.
Axel von Walter analysiert die Rechtsentwicklung unter dem UWG a.F., um hieraus den neuen kodifizierten Rechtsbruchtatbestand in § 4 Nr. 11 UWG auszudifferenzieren. Er weist nach, dass der Rechtsbruchtatbestand einen strengen Marktbezug aufweist. Die Tatbestandsmerkmale des § 4 Nr. 11 UWG sowie das Verhältnis zur lauterkeitsrechtlichen Generalklausel werden ausführlich erläutert.
Schließlich kommentiert der Autor aus der Perspektive des § 4 Nr. 11 UWG eine Vielzahl von Vorschriften und gibt dem Rechtsanwender Beispiele für die Handhabung des Rechtsbruchtatbestandes in der wettbewerbsrechtlichen Praxis. Rechtsprechung und Literatur sind bis August 2006 berücksichtigt.
Interessenten: Rechtswissenschaftler (Wirtschaftsrecht, insbesondere Lauterkeitsrecht); Rechtsanwälte; Verbandsjuristen; Richten; Institute und Bibliotheken
TT/15.02.2008 ---) Literaturübersichten
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