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Darstellung der "Essential Facility"-Doktrin: Instrument zur Regelung des Netzzugangs und der Marktöffnung
Liberalisierte Kommunikations-, Verkehrs- und Energiemärkte sowie Technologiemärkte zeichnen sich durch die Präsenz von Netzstrukturen aus. Von zentraler Bedeutung für die wirtschaftsrechtliche Ordnung dieser Märkte ist die sachgerechte Erfassung des Problems des Zugangs zu den Netzen und anderen "wesentlichen Einrichtungen". Die Kontrollmöglichkeit über solche Ressourcen, die für wirtschaftliche Aktivitäten auf abgeleiteten Märkten unabdingbar sind, erlaubt deren Inhabern, Wettbewerber von den Folgemärkten femzuhalten oder zu verdrängen. Die "Essential Facility"-Doktrin stellt ein kartellrechtliches Instrument zur Regelung des Netzzugangs und der Marktöffnung dar und umreißt die Voraussetzungen, unter welchen ein Unternehmen verpflichtet werden kann, einem Wettbewerber Zugang zu seinen Einrichtungen zu gewähren. Anknüpfungspunkt bildet die mißbräuchliche Ausnutzung der marktbeherrschenden Stellung.
Interessenten: Richter, Anwälte, Behörden, Kommunikationsunternehmen, Bibliotheken usw.
TT/20.01.1999 ---) Literaturübersichten
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